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Firmenphilosophie: Sprezzatura

Ei #2Sprezzatura

“This is an archaic Italian word for being able to do your craft without a lot of visible effort. It’s a combination of elan and grace and class, sort of the opposite of loud grunts while you play tennis or a lot of whining and fuss when you help out a customer.”Seth Godin

“Dies ist ein altes, italienisches Wort dafür, die Arbeit ohne großen, sichtbaren Aufwand aus zu üben. Es ist eine Kombination aus Elan, Grazie und Klasse, so zu sagen das Gegenteil vom lauten Ächzen wenn man Tennis spielt oder dem vielen Jammern und Getue wenn man einem Kunden hilft.”

Meine Unternehmensphilosophie ist mit wenig Aufwand ein elegantes, überzeugendes und angenehm zu betrachtendes Video zu produzieren. Ich starte mit der Situation, die ich bei den Kunden vor finde und arbeite mit ihnen zusammen, bis ich alle Aufnahmen dafür habe. Durch Fragen und Kameraführung halte ich alles lebendig und in Bewegung. Ich erarbeite das bestmögliche Ausgangsmaterial für den Schnitt.

Dann versuche ich beim Filmschnitt durch Rhythmus, Tempo und die Auswahl der Bilder die optimale Kombination aus Elan, Grazie und Klasse zu erzielen. Der Imagefilm ist fertig, wenn ich die Balance aus den unterschiedlichsten Elementen, die sich teilweise widersprechen, erreicht habe. Die Mittel die ich dafür einsetze kann ich ständig verfeinern, damit lässt sich die Qualität immer weiter verbessern.

Dabei ist Sprezzatura das Ziel was ich verfolge, das spornt mich immer wieder an.

Zur Zeit achte ich auf die Wahl der Typografie für jedes Projekt und wie ich die Schrift im Bild unauffälliger, eleganter und trotzdem lesbar einsetzen kann. Damit den Gesamteindruck zu verbessern macht mir Freude und regt mich an Neues zu probieren.

Wie viel Arbeit im Detail steckt, wie viel Ausprobieren, Verwerfen und wieder neu Probieren, ist vorher nicht absehbar. Meistens bedarf es eines großen Zeitaufwandes und immer wieder neuer Energie, um Entscheidungen zu treffen. Auch wenn das alles im Endergebnis nicht mehr sichtbar ist, der Betrachter spürt es und genießt das stimmige Endergebnis.

Jeder Imagefilm wird besser als der Vorhergehende, aus meiner Sicht. Das ist es was mir Freude bringt.

Inspiriert von Seth Godin

myArtSeitdem ich vor ein paar Jahren die Blogartikel von Seth Godin abonniert habe, inspiriert der Mann mich fast täglich. Sein Marketingklassiker “The Purple Cow” war mein erstes Buch von ihm, was ich fast nicht mehr aus der Hand legen konnte. Sein Meisterwerk “Linchpin” aus 2010 hat mich in meiner Karriere und meinen Lebensentscheidungen bestätigt und motiviert.

Sein neuester Coup ist nun nicht nur, das er zum Jahreswechsel drei neue Bücher herausgebracht hat, diese über Crowdfunding gestartet hat um eine Alternative zum althergebrachten Verlagsgeschäft zu probieren, sondern die dazu gestartete Guerillamarketing Kampagne ist einzigartig. Das ist mutig. In seinem neuen Buch “The Icarus Deception” animiert er jeden mit der eigenen Kreativität Produkte zu schaffen, diese bekannt zu machen und um das Ganze nachhaltig zu bewerkstelligen sich damit Selbständig zu machen.

Im Zentrum steht ein sehr gut gemachtes Webvideo, das die Idee des Buches und die daraus folgende Aktion erläutert. Auf immer neue Art und Weise bringt er es auf den Punkt: Es geht darum Ideen zu realisieren, sich zu trauen. Bei unserer momentanen wirtschaftlichen Entwicklung wird das immer wichtiger. Wir brauchen Kreative, die Neues starten oder Neues in bestehenden Firmen oder Organisationen einbringen und entwickeln. Die praktische Umsetzung steht bei Seth Godin immer im Mittelpunkt. Seine Ausführungen sind mit funktionierenden Beispielen aus den unterschiedlichsten Bereichen gespickt.

Ich habe mir das Ebook gerade heruntergeladen und werde weiter berichten.

Möglichst realistisch

In dem Buch “Understanding Comics – The Invisible Art” von Scott McCloud (inzwischen auch auf Deutsch erschienen) habe ich diese Beschreibung gefunden. Scott zeigt auf wie eine Nachricht leichter und verständlicher wird, je realistischer sie dargestellt wird.

Die fotografische Abbildung eines Gesichtes ist schnell und leicht zu erfassen und benötigt keine speziellen Vorkenntnisse. Im Gegensatz dazu müssen wir bei der Beschreibung des Gesichtes in Schriftform zumindest lesen können, die entsprechende Sprache beherrschen und benötigen Zeit und ungeteilte Aufmerksamkeit um es uns vorzustellen.

Das erklärt die Bevorzugung von Video gegenüber Schrift als mögliche Informationsquelle. Speziell Videobilder mit synchronem Text sind die realistischste Darstellungsform im Internet. Auf jeder Homepage sollte ein Webvideo (von mir) die Internetpräsenz des Unternehmens oder Projektes eröffnen.

Beim beobachten des amerikanischen Marktes im Bereich Online-Video bin ich auf diesen inspirierenden Unternehmensfilm gestossen:

Nicht nur ist das ein Fahrradgeschäft mit einem innovativen Geschäftsmodell, auch die Machart des Films gefällt mir sehr gut. Dieses Video ist sehr gut beim Publikum angekommen und ist über Blogs und Online Communities erfolgreich verbreitet worden. Von der dahinter stehenden Produktionsfirma showloveworld.com werde ich mir eine Scheibe abschneiden.

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